Umgebung

Das Tal "El Valle de Lecrín" verbindet Granada mit dem Mittelmeer. In diesem Tal kann man Höhenunterschiede wahrnehmen, die uns erlauben innerhalb von 13 km von Béznar, mit 500 m über dem Meeresspiegel auf 3.019 m zu steigen; dem Berggipfel Pico del Caballo. Dies führt zu einer Reihe abgestuftet Klimazonen und Ökosystemen, die alle unterschiedlichen Arten von Mittelmeervegetationen in sehr kleinen Landstreifen beherbergen.

Von wissentschaftlichem Interesse ist auch die Lagune von Padul, die sich im Naturpark von Sierra Nevada befinden und eine wichtige paläontologische Fundstelle darstellt. Dort wurde Reste von Mamuts gefunden, die heutzutage im wissenschaftlichem Park, Parque de las Ciencias in Granada ausgestellt sind. Im Bodensatz befinden sich zahlreiche Meeresfossilien. Man kann auch eine morphologische Vielfalt vorfinden, wie angeschwemmte Kegel, Kalktuff, Schluchten, etc.

Das kulturelle und historisch-künstleriche Vermächtnis

Das Tal besteht aus mehr als 20 Siedlungen, von denen einige sehr malerisch sind und eine anziehend schöne Bauart vorweisen.

Wie die Fundreste in den Höhlen von Cozvíjar und in der Senke von Padul beweisen, ist diese Gegend seit der Altsteinzeit bewohnt.

Man findet Reste von iberischen Lagerstätten in Padul, Cozvíjar, Murchas und Vélez de Benaudalla, römische Reste in Padul, Cónchar, Murchas, Mondújar und Puente de Tablate, westgotische Reste in Albuñuelas und Vélez, sowié zahlreiche Reste aus dem Mittelalter, die über das ganze Tal verteilt sind.

Die landwirtschaftliche Landschaft ist sehr gut erhalten und die meisten traditionellen Anbauarten wurden bis heute beigehalten, mit Begehungs- und Bewässerungswegen, die oft einen römischen Ursprung haben, oder aus dem Mittelalter oder Neuzeit stammen.

Entfernung zu anderen Orten

Die ländliche Unterkunft “El Valle” befindet sich mitten im Tal Valle de Lecrín:

  • Auf halbem Weg nach Dúrcal und Cozvíjar (weniger als 1,5 km. von beiden Ortschaften).
  • 10 km bis Lanjarón, bekannt durch sein Heilwasser, sein Heilbad, seine Geschäfte voller korbgeflächter Gegenstände und nichtzuletzt, weil es die erste Ortschaft der Alpujarras ist, eine herrlische Gegend mit zahlreichen Anziehungspunkten.
  • 20 km bis Granada-Stadt: Die Alhambra und der Generalife, der Stadtviertel Albayzín, die Alcaicería, das Hammanbad El Bañuelo, das Museum Casa de los Pisas, der Wissenschaftspark Parque de las Ciencias (meistbesuchter in Andalusien), das Kloster Monasterio de la Cartuja, die Kathedrale, die königliche Kapelle und Museen, wie das von Federico García Lorca oder Manuel de Falla, sind einige der Wunder, die Sie nicht verpassen sollten.
  • 35 km zur Tropische Küste: Motril, Almuñecar, Salobreña mit seinen exotischen Früchten, wie Avocado, Mango, Rahmapfel, Papaya, etc.
  • 50 km von der Skistation von Sierra Nevada. Sierra Nevada ist jedoch mehr als nur eine Skistation, es ist ein Nationalpark mit einer Ausdehnung von 169.239 Hektar, in dem sich mehr als 60 Ortschaften der Provinz von Granada und Almería befinden. Er beherbergt eine der wertvollsten Floras des europäischen Kontinets, mit mehr als 2.100 unterschiedlichen Pflanzenarten, von denen 66 endemische Arten sind. In der Fauna zählt man mit mehr als 50 Spezies, unter denen wir den Steinbock hervorheben können. Von besonderem Interesse ist der Botanische Garten von Cortijuela, nahe zur Anhöhe von Trevenque.
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